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Drapieren: was ist das?

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Das Beauty-Wörterbuch wächst weiter mit neuen Begriffen. Drapieren ist eine Make-up-Technik, mit der Sie Gesichtszüge mit Hilfe von Rouge in zwei Farbtönen verfeinern können: heller und dunkler. Einige Handwerker stellen Drapierungen mit nur einem Rougeton her, und das Farbspiel wird durch sorgfältiges Mischen des Produkts erreicht. Tatsächlich ist das Drapieren gar nicht so schwer zu meistern. Und doch ist es diese Make-up-Technik, die einen hervorragenden Lifting-Effekt hat.

Im Gegensatz zum Konturieren zielt das Drapieren nur auf die Wangenknochen ab. Das ist logisch: Das Auftragen von Rouge auf alle anderen Teile des Gesichts betont nicht die Würde, sondern macht das Gesicht im Gegenteil müde oder erzeugt sogar die Wirkung von Haut mit Rosazea. Diese Technik hat einen unbestreitbaren Vorteil: Sie müssen keine graubraunen Farbtöne verwenden, die einen künstlichen Schatten erzeugen. Auf der Haut sehen sie oft unnatürlich aus (besonders wenn sie schlecht schattiert sind). Aber auch hier funktioniert das Hell-Dunkel-Spiel. Die Technik ist nicht allzu neu: In den achtziger Jahren war sie sogar weit verbreitet.

Wer ist nicht zum Drapieren geeignet?

Ein wichtiger Vorbehalt: Wenn Sie an Rosazea leiden, ist diese Technik höchstwahrscheinlich nichts für Sie, da bereits genügend rote Pigmente in der Haut vorhanden sind. Oder um eine solche Technik zu implementieren, müssen Sie eine ziemlich dichte, deckende Grundierung verwenden. Auch das Abdecken ist für Sie höchstwahrscheinlich nicht geeignet, wenn die Person durch Überanstrengung oder Schlafmangel müde ist. In diesem Fall lohnt es sich, etwas Rouge auf die „Äpfel“ der Wangen aufzutragen, um dem Gesicht Frische zu verleihen, auf grelle Akzente wie Drapierungen sollte man aber bitte verzichten.

Wie drapiert man richtig?

Die Technik zum Auftragen von Rouge ist extrem einfach. Bei einem dunklen Farbton müssen Sie eine gerade Linie (parallel zum unteren Rand des Unterkiefers) unter dem Jochbein ziehen. Verwenden Sie einen weichen, abgewinkelten Pinsel und berühren Sie die Haut leicht, damit die Linien nicht zu hart herauskommen. Achten Sie darauf, alle Linien gut zu schattieren. Zeichnen Sie über der dunklen Linie eine weitere – mit hellem Rouge. Verblenden Sie die Grenze zwischen den beiden Farben auf den Äpfeln der Wangen, damit der Übergang von einer zur anderen glatt ist.

Fügen Sie einen strahlenden Touch hinzu, wenn Sie Ihrem Make-up eine zusätzliche Würze verleihen möchten. Mischen Sie für beste Ergebnisse eine kleine Menge Highlighter direkt über Ihrem leichten Rouge. Tun Sie dies mit einem Fächerpinsel, damit sich das Produkt in einer durchscheinenden Schicht legt. Wenn Sie zu weit gehen, tragen Sie ein wenig Mattierungspuder darüber auf. Neben dem Fächerpinsel eignet sich auch ein klassischer Rougepinsel oder eine kleine „Taschenlampe“ perfekt.

Übrigens, wenn Sie möchten, dass Ihr Make-up noch harmonischer und interessanter wirkt, empfehlen wir Ihnen, auch die Falte des oberen Augenlids mit dem gleichen Rouge zu verblenden, das Sie bereits in diesem Make-up verwendet haben. Und der gleiche Farbton kann auf die Lippen aufgetragen und dann mit einem saftigen transparenten Glanz überzogen werden.

Natürlich muss die Drapierungstechnik nicht auf nackter Haut durchgeführt werden. Vor dem Auftragen von Rouge ist es sehr wichtig, die Basis vorzubereiten: Foundation auftragen, gegebenenfalls Unebenheiten lokal korrigieren, dann die Augenpartie mit einem Concealer korrigieren, das Gesicht mit transparentem Puder abpudern. Danach können Sie eine Gesichtskorrektur durchführen.

Welches Make-up wird benötigt, um die Drapierungstechnik nachzubilden?

Erstens benötigen Sie hochwertiges Rouge. Es ist besser, wenn es sich um eine Rouge-Palette in mehreren Farbtönen handelt. So können Sie mit mehreren Farbtönen ein voluminöseres und interessanteres Make-up kreieren. Zweitens kann man auf hochwertige Bürsten definitiv nicht verzichten. Wenn Sie Puderrouge verwenden, benötigen Sie einen abgeschrägten Naturborstenpinsel, Fackelpinsel funktionieren auch gut. Wenn Sie ein Anhänger von Creme-Rouge sind, ist ein Pinsel aus hochwertigen synthetischen Borsten praktisch. Denken Sie daran, dass Sie Creme-Rouge auch mit den Fingern problemlos verblenden können: Am Ende sieht es noch natürlicher aus: Schließlich schmilzt das Produkt durch die Hitze mit dem Finger und lässt sich viel dünner und gleichmäßiger verblenden.

Wie wählt man das richtige Rouge zum Drapieren aus?

Wie oben erwähnt, ist es am besten, Rouge-Paletten zu wählen – so haben Sie mehr Auswahl und mehr Korrekturmöglichkeiten. Ideales Rouge in matten oder satinierten Texturen. Aber im Allgemeinen raten wir Ihnen, Rouge nicht so sehr nach der Technik zu wählen, die Sie beim Make-up verwenden möchten, sondern nach Ihrem eigenen Farbtyp. Wenn Sie einen warmen Farbtyp haben, dann sind Pfirsich-, Korallen- und Lachsröte ideal für Sie. Wenn es kalt ist, dann achten Sie auf die Produkte von kaltrosa Blumen, ein Farbton von Marsala, Burgunder, klassisches rotes Rouge wird Ihnen gut stehen. Wenn Sie einen neutralen Haut-, Haar- und Augenunterton haben, dann wird Ihnen ein neutraler Rosaton gut stehen. Sie können auch ein universelles Rouge auf rosa Basis wählen – allerdings mit goldenem Schimmer.